Änderungen bei der Immobilienbwertung

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Die Berechnungsgrundlagen der gesetzlich geregelten Wertermittlung von Immobilien ändern sich. Hintergrund ist das Jahressteuergesetz 2022 – Ziel ist eine Anpassung an das tatsächliche Preisniveau auf dem Immobilienmarkt.

Hinsichtlich der Erbschaftssteuer soll zukünftig der reale Verkehrswert der Immobilien berücksichtigt werden. Bei den Bewertungen der Immobilien rechnet Haus & Grund mit durchschnittlichen Steigerungen von 20 bis 30 Prozent – und das kann sich bei der Erbschaftssteuer durchaus bemerkbar machen.

Wenn keine Vergleichsdaten für den örtlichen Immobilienmarkt vorliegen, wird vom kommenden Jahr an für die Bewertung einer Immobilie bei Erbschaft oder Schenkung auf veränderte Berechnungsgrundlagen und erhöhte Bewertungsfaktoren zurückgegriffen.
Die entsprechenden Verfahren des Bewertungsgesetzes werden jedoch nur dann genutzt, wenn die örtlichen Gutachterausschüsse nicht Möglichkeit haben, den Verkehrswert festzustellen.

In welchen Regionen bzw. Orten konkret Immobilien von den Veränderungen betroffen sein werden, dazu liegt keine bundesweite Übersicht vor.